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Olivenbaum

Eine Pflanze mit Charakter und 5000-jähriger Geschichte – Der Olivenbaum: 

Vermutlich ist der Olivenbaum (Olea europea, häufig auch als „Ölbaum“ bezeichnet) um 3.000 v. Chr. in der Region Syrien/Palästina/Israel durch die Kultivierung zweier wildwachsender Arten entstanden. Anschließend breitete sich die Pflanze langsam im gesamten Mittelmeerraum aus. In der Renaissance wurden Olivenschösslinge in Kalifornien und Argentinien angepflanzt. Noch jünger sind die Kulturen in Südafrika und Australien.

 

Der Olivenbaum gilt als äusserst robust und kann bis zu 2.000 Jahre alt werden. Seine volle Ertragskraft erreicht er erst mit ca. 15 Jahren. Er begnügt sich mit kargem Boden und erträgt Temperaturen von bis zu – 8°C. Grüne und schwarze Früchte stammen vom gleichen Baum. Junge Früchte sind grün und verfärben sich mit zunehmender Reife zunächst rot, dann violett und schließlich schwarz.

 

Olive

Vom bitteren Rohzustand zur feinen Frucht für Geniesser für Gaumen und Gesundheit.

Rohe Oliven frisch vom Baum sind aufgrund ihrer Bitterstoffe nicht geniessbar. Daher werden die geernteten Früchte zunächst nach Grösse sortiert, sodann in einer Lauge entbittert, gewaschen und schliesslich zur Gärung für ca. 3 Monate in Salzwasser eingelegt. 90 % der Olivenernte wird zu Olivenöl gepresst. Zu den führenden Verarbeitern und Veredlern der restlichen zehn Ernteprozent gehört Dumet. Das Resultat sind feinste Tafeloliven, die im Übrigen ausschliesslich von Hand geerntet werden und keinerlei Beschädigungen aufweisen dürfen. 

 

Tipp: Zu salzige Oliven? Wässern Sie die Oliven direkt im Frischebeutel für ca. 30 Sekunden – 20% weniger Salz ist garantiert. Allerdings sollten die Oliven dann sofort konsumiert werden.

 

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Olivenöl

Ein ebenso delikates wie gesundes Naturprodukt.

Kaltgepresstes Olivenöl gehört nicht nur zu den wertvollsten Salatölen, sondern eignet sich dank seines relativ geringen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch besonders gut für das Braten und Frittieren. In zahlreichen Studien konnte die positive Wirkung von Olivenöl auf Kreislauf, Verdauung, Knochenbau und Haut nachgewiesen werden.

 

Entscheidend für diese positiven Eigenschaften und das exzellente Aroma ist – natürlich – die Qualität: Um ein gutes Olivenöl zu erhalten, werden Oliven früh geerntet („Erste Ernte“) und kalt gepresst bzw. kalt zentrifugiert, d.h. bei einer Temperatur von maximal 27°C.

 

Empfehlenswert ist nur die höchste Klasse, die je nach Herkunft «Extra Vergine» (Italien), «Virgen Extra» (Spanien) oder «Natives Olivenöl Extra» (Deutschland) heisst.

 

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Gesundheit

Das Apéro-Häppchen für Gaumen und Gesundheit.

Oliven sind nicht nur eine Delikatesse, sondern auch überaus gesund. So treten in den Mittelmeerländern Herz- und Kreislauferkrankungen deutlich seltener auf als in Zentraleuropa. Zurückgeführt wird dieser Effekt nicht zuletzt auf den erhöhten Konsum von Oliven: Es deutet einiges darauf hin, dass die Ölsäure einen erhöhten Schutz gegen Arteriosklerose bewirkt.

 

Darüber hinaus ist das Fruchtfleisch der Olive reich an zahlreichen der «guten» einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese senken den «schlechten» LDL-Cholesterinspiegel. Zudem enthalten Oliven reichlich Vitamin E, das zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.

 

Die untenstehende Tabelle gibt eine Kurzübersicht über Reifegrad und Nährwert:

 

  Grüne Oliven Blonde Oliven Schwarze Oliven
Charakteristik Festes Fruchtfleisch, fettarm Kurz vor der Reife Ausgereifte Früchte, weiches
Fruchtfleisch
Geschmack Pikant, fruchtig Mild, mit dezenter Schärfe Mild bis süsslich
Fettgehalt pro 100g 13 – 15 g 15 – 20 g 25 – 32 g
Kalorien pro 100g 130 – 160 kcal 160 – 200 kcal 230 bis über 300 kcal, j
e nach Sorte

Quelle: Pulstipp, Sept. 2001